Beton & Fundament
Rechner zum Thema Beton & Fundament — mit Formel, durchgerechnetem Beispiel und Referenztabelle. Ergebnisse sind Richtwerte für den Materialbedarf.
Betonmenge
Gib die Maße deines Bauteils ein und erhalte das Betonvolumen in Kubikmetern, die nötigen …Fundament
Berechne die Betonmenge für ein Streifen-, Punkt- oder Plattenfundament aus seinen Maßen —…Mischungsverhältnis
Wähle die Betonklasse und das Volumen und erhalte den Bedarf an Zement (kg und Säcke à 25 …Zement-/Mörtelbedarf
Berechne den Zementbedarf für Beton (pro m³ und Klasse) oder den Richtwert für Mauer- und …Beton-Gewicht
Wähle Betonart und Volumen und erhalte das Gewicht in Kilogramm und Tonnen. Normalbeton wi…Erst das Volumen, dann Säcke, Zement und Gewicht
Aus deinen Maßen leitest du beim Beton nur eine Größe ab: das Volumen in Kubikmetern. Alles Weitere folgt daraus in fester Reihenfolge. Für Platten, Wege und Rundstützen liefert der Betonmengen-Rechner Volumen und Säcke à 40 kg und 25 kg; für Streifen-, Punkt- und Plattenfundamente nimmst du den Fundament-Rechner, der Punktfundamente mit ihrer Anzahl multipliziert. Danach die Bezugsquelle: Bis etwa 0,5 m³ sind Sackware oder Selbstmischen praktisch, ab rund 1 m³ wird Transportbeton oft günstiger. Wer mischt, holt sich im Mischungsverhältnis-Rechner Zement, Sand, Kies und Wasser je Klasse; wer nur Zement bestellt oder Mauer- und Putzmörtel anrührt, nimmt den Zement- und Mörtelbedarf-Rechner. Zuletzt das Gewicht im Beton-Gewicht-Rechner, bevor du den Anhänger belädst oder eine Decke belastest, nicht danach.
Was hinter den Kennzahlen steckt
Drei Zahlen tragen fast alles. Erstens die Ergiebigkeit: Ein 40-kg-Sack Fertigbeton ergibt rund 20 Liter Frischbeton, ein 25-kg-Sack etwa 12,5 Liter, also 50 beziehungsweise 80 Säcke je Kubikmeter. Gemeint ist das eingebaute Frischbetonvolumen, also deine berechnete Menge. Zweitens die Rohdichte: Normalbeton 2.400 kg/m³ (Bereich 2.300–2.500), Leichtbeton rund 1.300 kg/m³, Schwerbeton etwa 2.800 kg/m³. Drittens der Zementgehalt je Klasse: 280 kg/m³ (C20/25), 320 kg/m³ (C25/30), 350 kg/m³ (C30/37), dazu 140 bis 165 Liter Wasser, ein Wasser-Zement-Wert um 0,5. Sand und Kies werden über rund 1.600 kg/m³ Schüttdichte in Kilogramm umgerechnet. Die Klassen aus DIN EN 206 / DIN 1045 sind hier Referenz für den Materialbedarf, keine statische Vorgabe.
Die Fehler, die am meisten kosten
- Dicke in Zentimetern eingesetzt. 15 cm sind 0,15 m; wer 15 einträgt, bekommt das Hundertfache.
- Keine Reserve. Die Rechner liefern reine Geometrie; Aushub-Übermaß, unebene Sohle und undichte Schalung schlucken Material. 5–10 % Zuschlag sind üblich – fehlt ein halber Sack, bekommt das Bauteil eine kalte Fuge.
- Zu viel Wasser. Es senkt die Festigkeit deutlich, und feuchter Sand bringt schon Wasser mit. Die 160 Liter je m³ für C25/30 sind ein Richtwert für eine erdfeuchte bis plastische Konsistenz.
- Menge mit Tragfähigkeit verwechselt. Die übliche frostfreie Gründungstiefe von rund 80 cm für Außenfundamente ist ein Planungswert; Tiefe, Bewehrung und Betonklasse legt der Statiker fest (DIN EN 1992 / DIN 1045). Die Rechner liefern nur die Menge zu deinen Maßen.
Wie die Tabellen in die Rechner fließen
Jeder Kennwert dieser Säule steht genau einmal in einer zentralen Datei, aus der Rechner und Tabellen lesen. Aus der Sack-Ergiebigkeit stammen die 20 und 12,5 Liter, mit denen Betonmenge und Fundament Säcke zählen; aus den Beton-Mischungen Zement, Sand, Kies und Wasser je Klasse für Mischungsverhältnis und Zementbedarf. Ändert sich ein Wert, ändert er sich überall; ein automatischer Selbsttest rechnet jede Formel vor der Veröffentlichung gegen bekannte Beispiele nach. Den Weg vom Maß zum Sack rechnet der Ratgeber Wie viel Beton brauche ich? von Hand vor; wie aus Zement, Sand und Kies eine Klasse wird, erklärt Beton selber mischen.