Quellen

Formeln und Kennwerte der Rechner stammen aus Geometrie, Bauphysik und den technischen Datenblättern der Hersteller:

  • Schütt- und Rohdichten (Kies, Splitt, Schotter, Sand, Mutterboden, Rindenmulch, Beton, Estrich, Mörtel, Ziegel): Produktdatenblätter (Baumit, PCI, Sakret, Quick-mix, Cemex) und bautechnische Literatur.
  • Mischungsverhältnisse des Betons (C20/25, C25/30, C30/37) und der Zement-/Sand-/Kiesbedarf: gängige Praxis; DIN 1045 / DIN EN 206 nur als Klassen-Referenz (ohne statische Bemessung).
  • Ergiebigkeit/Verbrauch je m²/mm (Estrich, Ausgleichsmasse, Putz, Fliesenkleber, Spachtel) bzw. m²/L (Wandfarbe): Hersteller-Datenblätter.
  • Verschnitt-Faktoren bei Fliesen/Laminat/Parkett (gerade 5 %, diagonal ~10–15 %): Verlege-Praxis.
  • R-/U-Wert der Dämmung: R = Dicke/λ, U ≈ 1/(Rsi + R + Rse) — Bauphysik.

Wie die Werte ausgewählt werden

Ein Datenblatt nennt selten eine einzige Zahl, sondern einen Bereich: Normalbeton liegt je nach Zuschlag zwischen 2.300 und 2.500 kg/m³, Wandfarbe deckt 6–8 m²/L. Ein Rechner braucht aber genau einen Wert. Deshalb legen wir pro Kennwert einen Planungswert innerhalb dieses Bereichs fest – 2.400 kg/m³ für Normalbeton, 7 m²/L für Wandfarbe – und tragen ihn mit dem Bereich als Anmerkung in eine zentrale Konstantenliste ein, aus der alle 26 Rechner lesen. Ändert sich die Zahl dort, ändert sie sich im Rechner, im Beispiel und in der Tabelle zugleich.

Vor jeder Veröffentlichung rechnet ein automatischer Selbsttest jede Formel gegen bekannte Beispiele nach – derzeit 54 Prüfungen; schlägt eine fehl, geht die Änderung nicht online. Die Planungswerte stehen gesammelt unter Referenztabellen; die Rohdichte-Tabelle nennt bei Beton auch den Bereich.

Was die Rechner bewusst nicht abbilden

Preise. Die Kostenrechner kennen nur die Beträge, die du selbst einträgst. Ein hinterlegter Preis wäre innerhalb von Wochen veraltet, die Mengenrechnung nicht.

Statik. Jedes Ergebnis ist ein Richtwert für die Menge, keine Bemessung. Ob ein Fundament trägt, welche Bewehrung hineingehört und welche Betonklasse nötig ist, entscheidet der Statiker oder Fachbetrieb nach DIN EN 1992 / DIN 1045.

Produktspezifische Werte. Der Planungswert liegt im Bereich der ausgewerteten Datenblätter, nicht auf einem bestimmten Produkt. Nennt dein Sack einen anderen Verbrauch, gilt dieses Datenblatt – rechne damit nach.

Regionale Normen. DIN 1045 und DIN EN 206 dienen hier nur dazu, Betonklassen wie C25/30 zu benennen. Länderspezifische Vorgaben zur Ausführung in Deutschland, Österreich oder der Schweiz bildet kein Rechner ab.

Wie ein Fehler gemeldet wird

Die Rechner legen keine Eingaben in einer Datenbank ab; eine Rechnung lässt sich nur nachvollziehen, wenn du sie beschreibst. Schreib über das Kontaktformular oder an [email protected] und nenne:

  1. den Rechner (Seite oder Link),
  2. alle Eingaben, mit Einheiten,
  3. das angezeigte und das erwartete Ergebnis, möglichst mit Quelle oder Rechenweg.

Die Nachricht liest ein Mensch, in der Regel innerhalb weniger Werktage; Hinweise auf Rechenfehler haben Vorrang. Jede Meldung wird zuerst gegen die Quellen geprüft; bestätigt sie sich, wird die Seite korrigiert und die Korrektur dort vermerkt – nichts wird stillschweigend umgeschrieben.